Christiane Küster
Christiane Küster

Über mich

Aus Fett und Frust machen wir Glück und Zufriedenheit

Ich bin diesen Weg selbst gegangen und bin keine Theoretikerin. Die meisten, die dir etwas über das Abnehmen erzählen wollen, haben es selbst nie erlebt. Sie können deinen Kummer und deine Scham nicht nachvollziehen. Ich schon.

Wie es angefangen hat

Ich, Baujahr 1959, geschieden, habe drei erwachsene Söhne und war über Jahrzehnte stark übergewichtig. Nach jedem Kind hatte ich etwa 15 Kilo zugelegt, und im Laufe meines Familiendaseins wurde es nicht besser.

Ich war Hausfrau mit allen Annehmlichkeiten und konnte meinen Tag nach Herzenslust gestalten. Die Folge war, dass ich mich mit Freundinnen traf und dabei gerne geschlemmt wurde. In meiner Herkunftsfamilie wurde immer gut und gerne gegessen, Übergewicht gab es dort seit mehreren Generationen. Diese Veranlagung hatte ich also schon mit in die Wiege bekommen.

Essen als Ausgleich

Heute weiß ich, dass ich die Frustfresserei unbewusst ziemlich früh für mich entdeckt hatte. Ein Mann, der beruflich erfolgreich, aber selten zuhause war, und ein Familienmanagement, das ich stets allein bewältigte. Nicht, dass ich überfordert gewesen wäre. Ich hatte mir Partnerschaft nur anders vorgestellt.

Nach außen war alles schön, und es sollte auch so bleiben. Meine Unzufriedenheit wuchs, und ich baute mir unbewusst meine Fresszufriedenheit um mich herum auf. Wie ließen sich diese alltäglichen Defizite doch prima mit Essen ausgleichen.

Waren andere zum Sport verabredet, so war ich zum Essen verabredet. Irgendwann drehte sich alles nur noch ums Essen. Für andere eine Notwendigkeit, war es für mich das Lebenselixier.

Die Warnungen

Mit Mitte vierzig diagnostizierte der Arzt Diabetes, Bluthochdruck hatte ich sowieso. Im Diabeteszentrum wurde ich geschult, theoretisch und praktisch. Brav und mit besten Vorsätzen nahm ich mein Wissen mit nach Hause. Essen nach Maß und eine Anmeldung im Fitness-Studio rundeten meine Motivation ab. Es schmeckte einfach zu gut.

Dann kam die Trennung von Mann und Haus. Die Kinder gingen ihren eigenen Weg. Es folgten schwere Jahre mit Verlusten in der Familie, Pflege, Krankheit. Mein Gewicht lag inzwischen bei 137 Kilo, und der zigste Diätversuch blieb erfolglos.

Irgendwann hatte ich den Kampf um meine Kilos aufgegeben. Weder die Sorge meiner Jungs noch die Familiengeschichte mit Herzinfarkt und Schlaganfall, noch die Warnhinweise meines Arztes brachten mich aus der Ruhe. Bis zu dem Tag, an dem mich der erste Schlaganfall traf.

Der Tag, der alles veränderte

Alles, was du denkst im Griff zu haben, ist plötzlich außer Kontrolle. Ich konnte nicht mehr richtig denken, und als das Denkvermögen langsam zurückkam, merkte ich: Ich konnte nicht mehr sprechen. Die panikerfüllten Gesichter meiner Jungs, ein immer wieder ums Bett schleichender Neurologe, ein Logopäde, der mir die Namen von Tierbildern zu entlocken versuchte. Und ich mittendrin.

Nach zwei Tagen konnte ich wieder sprechen. Eine Woche später kam der zweite Schlaganfall. Warum, weiß man bis heute nicht. Was man weiß: Mein Körper vereinte alles auf einmal, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Arterienverkalkung. Ich hatte jahrelang so falsch gelebt, wie es nur ging.

Im Krankenbett habe ich mir geschworen, alles dafür zu tun, dass sich das nicht wiederholt. Meine Genesung war umfangreicher, als ich selbst geglaubt hätte.

Mein Konzept

Vier Bausteine, die zusammengehören

Keiner davon allein bringt dich ans Ziel, und keiner davon verlangt, dass du dein Leben aufgibst.

Ernährung

Sie spielt eine große Rolle, sollte aber niemals einseitig sein oder Verbote enthalten. Nur eine ausgewogene Ernährung macht dich langfristig glücklich und schlank.

Bewegung

Nicht nur für dein Wohlbefinden, sondern auch um den Fettstoffwechsel anzuregen. Bewegung bedeutet aber nicht gleich Sport.

Entspannung

Für eine gute Fettverbrennung musst du entspannt sein, damit dein Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht kommt.

Motivation

Sie sorgt jeden Tag dafür, dass du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst. Deshalb machst du das hier nie allein.

Gehen wir den ersten Schritt zusammen

Sieben Tage, kostenlos, ohne dass du dich zu irgendetwas verpflichtest.